Jeder Freizeit-Handwerker hat mindestens zwei Probleme: Zeitmangel und Arbeitsgeschwindigkeit. Uns geht das nicht anders. Immer wieder bleiben wir hinter unseren gesetzten Zielen zurück.
Die richtige Menge für drei Fließenfitzel
Zuletzt passierte es uns wieder einmal beim Fließen legen. Die große Fläche war recht schnell gelegt, aber es blieben ein paar Fließenfitzelchen, die noch maßgefertigt werden wollten.

In diesem Frühjahr wollten wir eine kurze Transportfahrt nutzen und diese Fitzelchen noch fertigstellen. Beat überlegte kritisch, worin er das bißchen Fließenkleber anrühren sollte und wieviel: Ein Kilo? Der Eimer?
Der Eimer ist zu groß und ein Gipsbecher nicht greifbar
Nein, ein Kilo ist sicher zu viel für drei kleine Streifen. Und im Eimer wird noch nicht einmal der Boden bedeckt, waren wir uns einig. Doch worin rührt man eine solch kleine Menge ein?
Silikonbackformen sind geradezu ideal und oft auch noch günstig

Photo: Claudia Grötzebach
Unsere Rettung: Meine schrägen Ideen. Im vergangen Jahr hatte ich bei einem Discounter Silkonbackformen gekauft. Schöne, kugelige Backformen auf einem Ring. Beat hatte mich noch für verrückt erklärt. Wir hätten doch schon genug Backformen. – Die seien ja auch nicht zum Backen, sondern für den Bau, schüttelte ich den Kopf.
Backform und Muffmixer finden ihr zweites Leben als Arbeitsmaterial
Nun schlug die Stunde für meine schräge Idee. Schwupp die Treppe hinauf in unsere Lagerräume und dann herunter mit der blauen Silikonhalbkugel. Nach einigem Zweifel wog Beat ein halbes Kilo ab, gab es in die entsprechende Wassermenge und rührte – mit unserem alten Mixer. Ein Quirl hätte nie und nimmer in die Form gepasst. Der alte Mixer, der so nach Muff stank, dass man ihn für einen Kuchen nie und nimmer benutzt hätte, war perfekt.

„Frauenlogik“ passt
Das musste sogar Beat zugeben. – Übrigens: Die Menge reichte ganz genau….
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